Mythen im Versicherungsrecht

Es ranken sich im Versicherungsrecht viel Mythen um die Frage, wann man den Versicherungsschutz verliert. Hierzu gehen wir nachfolgend auf die typischen Mythen ein und zeigen Ihnen, was es damit auf sich hat.

Viele Kraftfahrtversicherungen sehen vor, dass mit dem versicherten Fahrzeug nur Personen über 23 Jahre fahren dürfen oder das nur ein Lebenspartner das Fahrzueg mitnutzen darf. Muss die Versicherung bei einem Unfall dann nicht leisten, wenn Sie eine/n Bekannte/n im Alter von 18 Jahren fahren lassen?

Nein, die Versicherung muss auch dann den Unfall übernehmen, wenn in dem Versicherungsvertrag vorgesehen ist, dass keine Personen unter 23 Jahren oder außer Ihnen und Ihrem Lebenspartner niemand das Fahrzeug nutzt.

Anhand dieser typsichen Angaben über das Fahrverhalten und die Nutzung eines Fahrzeugs berechnet der Versicherer lediglich die Risiken eines Versicherungsfalls um die von Ihnen zu zahlende Versicherungsprämie festzulegen. Dies hat aber keine Einflüsse auf Ihren Versicherungsschutz!

Sofern Sie beispielsweise tatsächlich einmal die jährliche Kilometerleistung aus Ihrem Versicherungsvertrag wesentlich überschreiten und es zu einem von Ihnen verschuldeten Unfall kommt, sehn die meisten Versicherungsbedingungen lediglich vor, dass Sie die Differenz zwischen der vergünstigten Versicherungsprämie und derer bei Abschluss der Versicherung mit einer höheren Kilometerleistung nachzahlen müssen. Den Schaden an dem anderen Fahrzueg müssen Sie nicht zahlen.

Diese Ausführungen betreffen allerdings nur solche Angaben die für den Versicherer die Nutzung des Fahrzeugs beschreibt und Ihnen hieraus Vergünstigungen bietet und nicht für Haftungsausschlüsse, wie z.B. bei Rennen oder Verhaltenspflichten.

Für Rückfragen oder eine Beratung steht Ihnen Rechtsanwalt Patrick Peckmann gerne zur Verfügung.

 

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